“Lagerfeuer bei Vollmond”
Unter silbernem Blick des vollen Monds,
sammeln wir uns am Waldesrand,
wo leise Wind durch Kiefern wohnt
und Funken tanzen Hand in Hand.
Die Flammen züngeln, warm und klar,
verwandeln Holz in rotes Licht,
der Rauch malt Träume wunderbar,
schwebt auf zu Sternen, die man bricht.
Gesichter rings im Feuerschein,
erzählen leise, lachen laut,
vermischt mit Liedern, wild und rein,
bis einer schläft im Gras vertraut.
Der Himmel wacht in tiefer Ruh,
umrahmt das Feuer glühend schön,
und irgendwo singt leis die Kuh,
begleitet unser Nachtversteh’n.
Der Vollmond feuert seinen Glanz
durch Blätterdach und Nebeltanz;
so webt das Lagerfeuer sacht
aus Glut und Traum die Zaubernacht.
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